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Aufbruch in die Moderne. Silber aus Schwäbisch-Gmünd Vertreten sind Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände der führenden Gmünder Silberwarenfabriken und Werkstätten wie auch der Gmünder Kunstgewerbeschulen, angefangen vom Tee- und Kaffee-Service über Leuchter und Schalen bis hin zu Vasen. Die Objekte stehen für Firmen wie Hermann Bauer, Adolf Besson, Wilhelm Binder, Gebrüder Deyhle, Gayer & Krauss, Jakob Grimminger, Kaeser & Uhlmann, Gebrüder Kühn und Otto Wolter. Neben ihnen präsentieren sich Werke prominenter Gestalter wie Paula Strauss, Wilhelm Wagenfeld, Josef Arnold, Robert Fischer oder Josef Herzer als herausragende Vertreter der Bauhauszeit und Helmut Warneke, Karl Dittert, Rolf Arnold, Andreas Moritz, Rudolf Elser und Doris Raymann-Nowak, die die zweite Jahrhunderthälfte verkörpern. Die Exponate stammen aus den Beständen des Gmünder Museums. Hinzu kommen zahlreiche ausgewählte private und öffentliche Leihgaben. Parallel zu der Präsentation im Museum im Prediger gibt es im Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik einen Fabrikverkauf mit den Firmen Kühn, Möhrle, Bauer, Hermann, Deusch und der Besteckfirma Reiner, die ihre aktuellen Produkte vorstellen. Zudem entfaltet eine festliche eingedeckte Tafel die hohe Tischkultur »made in Schwäbisch Gmünd«.
Die Ausstellung begleitet ein umfangreicher Katalog, editiert im Einhorn-Verlag (232 Seiten, 28 Euro).
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