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Angefangen hat alles ganz gewöhnlich: “Ein ganzes Leben” heißt das Bild von Christiane Latendorf, das ich im Oktober 2002 erhalte von der Galerie Hofmann+Kyrath.
Christiane Latendorf "Ein ganzes Leben" ist eines von 12 Bildern, die wir zur Ausstellung “Café Obermaier“ (noch bis 11. Januar 2003) erhielten: Fabeltiere, Phantasiewesen füllen das Bild, eine eigene Welt aus Farbe und Bildern weckt Assoziationen, die mir vertraut erscheinen - und die ich doch nicht formulieren kann. Ein Phänomen, das uns nicht neu ist: immer wieder sind wir in unserer Serie der KünstlerInnenporträts gemeinsam auf der Suche nach den “Grenzen der Sprache“: was kann, was tut die Bildende Kunst, das die Sprache nicht kann oder das wir sprachlich nicht auszudrücken vermögen?
Auch wenn uns die Logik sagt, daß wir diese Grenze ja quasi per Definition nicht verbal werden beschreiben können, so bleibt doch spannend, zumindest die Richtung zu suchen, die Felder zu benennen, in denen wir suchen können oder sollten.
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