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Licht als natürliche Ausdrucksweise - Edward Hopper
Edward Hopper – Retrospektive Bis 09. Januar noch ist diese Ausstellung im Kölner Museum Ludwig zu sehen. Wer keine Gelegenheit zum Ausstellungsbesuch hat, kann immerhin den schönen Katalog erwerben, erschienen bei Hatje Cantz, herausgegeben von Sheena Wagstaff. Sheena Wagstaff, Chefkuratorin der Tate Modern in London, ist auch Projektleiterin der Ausstellung in Köln und hat für den Katalog den sehr erhellenden Beitrag “Begeisterung für das Sonnenlicht“ geschrieben.
“Das Sonnenlicht auf dem oberen Teil des Hauses löst eine Art Begeisterung aus. (...) Das Sonnenlicht auf den Gebäuden und den Figuren interessierte mich mehr als irgendein Symbolismus.“ (Katalog Seite 12) Dieses Zitat von Hopper stellt die Autorin ihrem Text voran, in welchem sie durchaus auf unterhaltsame Art einleitend beschreibt, wie sehr sich Edward Hopper immer gegen Etikettierungen gewehrt hat; insbesondere in die Schublade der „American Scene“ wollte er nicht gepackt werden, was insofern verblüffen könnte, als wir Hoppers Bilder ja leicht für unsere eigenen Bilder von Amerika halten könnten; ähnlich wie vielleicht die Fotografien eines Andreas Feininger. Auch wer noch nie in den USA war, hat durch diese Künstler (und sicher auch durch Hollywood) seine Bilder von Amerika.
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