| Vortragssaal, Reinhold-Frank-Strasse 81 / Vordergebäude Eintritt frei Ausgehend von den Entwicklungen der Kunst für den öffentlichen Raum in den letzten Jahren und ihren Fragen nach dem "öffentlichen Interesse" beleuchtet der Vortrag die aktuelle Situation bildender Kunst zwischen Public Art mit Partizipationsmodellen sowie Kommunikationsstrategien und der tot gesagten aber quicklebendigen Kunst-am-Bau, resp. Kunst-in-Landschaftsgestaltung. Neben der kritischen Einschätzung der neuen Angebote für künstlerische Produktion, z.B. in neuen Stadtgebieten und auf Konversionsflächen, steht die Frage nach dem Publikum und dem Öffentlichkeitsinteresse.
Biobibliografische Angaben Claudia Büttner ist promovierte Kunsthistorikerin und lebt in München. Sie lehrte 1990-95 als wiss. Mitarbeiterin an der TU Berlin Kunstwissenschaft, arbeitete 1996-98 als wiss. Assistentin am Westfälischen Landesmuseum in Münster u.a. an "Skulptur.Projekte in Münster 1997" und 1998-99 beim Siemens Kulturprogramm in München für "Dream City". 1999 hatte sie einen Lehrauftrag für Kunstgeschichte an der TU München und 2002 eine Gastprofessur an der Kunstuniversität Linz. 1999-2003 war sie die verantwortliche Kuratorin der kunstprojekte_riem, einem Modellvorhaben der Stadt München für öffentliche Kunst in neu entstehenden Stadtteil Messestadt Riem.
Literatur u.a.: Art goes public. Von der Gruppenausstellung im Freien zum Projekt im nicht-institutionellen Raum, Silke Schreiber Verlag München 1997; kunstprojekte_riem. Öffentliche Kunst für einen Münchner Stadtteil, Springer Verlag Wien 2004 (erscheint im Juni)
zurück zur Übersicht bitte | |