| von Autorenkollegen? Lesen, lesen, lesen: beste Devise an (angehende) Autoren, zumal bei einer Flut von "Autorenratgebern", "kreativen Schreibanleitungen" oder (halb-)wissenschaftlich aufgebauten Anleitungen, das literarische Schreiben zu lernen, bei denen Scharlatanerie und echte Ratgeber auseinander zu halten oftmals schwierig ist.
"Lesen Sie die Klassiker", riet mir ein erfahrener Kollege bei meinen eigenen literarischen Anfängen, "schulen Sie Ihren Stil, ihren Blick auf die Welt an der klassischen Literatur". Und er fasste die klassische Literatur weit – bis in unsere Jahrzehnte hinein: so lerne man Trends, Moden und thematische, stilistische oder sprachliche Eintagsfliegen von literarischen Strömungen, die von der jeweiligen Zeit hervorgebracht werden, zu unterscheiden.
Es gibt sie, die Ratgeber, die Handwerk zu vermitteln helfen
Dennoch: es gibt sie, die Ratgeber, die das Handwerkliche zu vermitteln helfen. "Bücher für Autoren" – Bücher, die Tipps geben, Anleitungen vermitteln, die Mut geben, nicht sofort den Griffel oder die Tastatur in die Ecke zu schmeißen wenn man nicht mehr weiter kommt. Man kann diese Bücher grundsätzlich in drei Rubriken unterteilen: In Schreibratgeber, in theoretische und in literarische Auseinandersetzungen mit dem Thema.
Im Prinzip gibt es bei allen drei Rubriken lesenswerte Bücher – für Autoren sicher die Spannendste ist die dritte Kategorie, die literarische Auseinandersetzung mit dem Schreiben und seinen Gründen:
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