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fotografische porträts und interviews mit 30 autorinnen und autoren von peter handke, katja lange-müller, bis hin zu günter grass und ernst jünger. grass („die arbeit am text ist ein geradezu erotischer zustand“) oder raul schrott („schreiben ist ein hellwacher, nüchterner rausch“) oder herta müller („vielleicht hätte ich den verstand verloren, wenn ich nicht geschrieben hätte“) oder hilde domin („je mehr man weglässt, desto besser“) oder peter härtling („die eingebung kommt durch arbeit“) oder günter de bruyn („autoren sollen einzelgänger sein“). spannend die interviews, gerade in der kombination mit porträts und fotos der umgebung der schriftsteller.
herlinde koelbl: schreiben. 30 autorenporträts. geb., 159 s., knesebeck verlag, münchen 2007, 19,95 euro.
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