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das schreiben als finden des ungesuchten – ein uraltes thema, nicht nur von adolf muschg, aber er bringt es in diesem schmalen band zu wort: das schreiben als methode, zu finden. adolf muschg, der prominente schriftsteller aus der schweiz, lehrt uns in diesem bändchen, das auf einem vortrag zur eröffnung des europäischen schriftstellerkongresses beruht, das schreiben als ein entdecken aufzufassen, als ein sich-einlassen auf einen prozess des sich öffnens für das neue, für das ungekannte – das im und durch das schreiben auftaucht. deshalb ist dies ein buch nicht nur für literarisch schreibende, sondern eigentlich für jeden.
adolf muschg: etwas, das noch keiner gesehen hat. geb., 63 s., gollenstein verlag, merzig 2008, 9 euro.
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