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der rhein als kulturlandschaft, als verbindungselement zwischen kulturen. und diese „oberrheingeschichten“ sind ein literarisches schatzkästlein, eine sammlung, die lust macht auf die landschaft, ihre menschen und ihre geschichte und geschichten. wie viele prominente autoren diese gegend durchreist und über sie geschrieben haben – von hans arp über georg büchner, alfred döblin, alexandre dumas oder ernst jünger bis hin zu mark twain oder rahel varnhagen. manfred bosch hat die mammut-aufgabe übernommen, diese sammlung akribisch zusammenzustellen und so lust auf eine landschaft zu machen, die immer grenzgebiet und verbindendes element zugleich war. äußerst lesenswert das nachwort, in dem der herausgeber eine systematische einordnung unternimmt, hilfreich das umfangreiche literaturverzeichnis, das den band zum wichtigen kompendium auch für regional- und literaturhistoriker macht.
manfred bosch (hg.): oberrheingeschichten. geb., 384 s., verlag klöpfer und meyer, tübingen 2010, 22,70 euro.
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