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immer wieder im buch die rückkehr zum großen goethe: „gottes ist der orient! gottes ist der okzident!“ und doch, dazwischen dieses niemandsland, das die kinder des orients, sie vor allem, ständig aufzufressen droht. said, von geburt perser, kaum erwachsen mitte der 60er jahre geflohen aus seinem land, damals vor den fängen des diktatorischen schahs, nach europa, nach deutschland, für kurze zeit dann zurückgekehrt, als die hoffnungen auf chomeini lagen, der sich als „falscher messias der barfüßigen“ erweist und mit gleicher brutalität die neue diktatur durchsetzt, und wieder die flucht nach europa – in dieses europa, das freiheit verheißt, das zum sehnsuchtsort für so viele der geschlagenen, der gedemütigten wird … das heimgesuchtwerden dann von der erkenntnis: über das „andere gesicht europas, ein hässliches“ – als „er erfährt, dass der geheimdienst seines landes beste beziehungen pflegt zum ‚intelligence service‘, zum ‚deuxième bureau‘, zum ‚verfassungsschutz‘, die den kollegen in teheran mit spitzelarbeit und informationen zur hand gehen … er erfährt, dass auch die folterinstrumente aus europa stammen – aus seinem europa!“ das europa, das dann die gefolterten, „wenn sie entkommen konnten“, in seine spezialkliniken aufnimmt. ein europa, das nicht nur alles verkauft, sondern auch alles kauft.
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