| eine kindheit in guatemala, erzählt von der friedensnobelpreisträgerin riboberta menchú. ein dorf, das noch von der tausendjährigen maya-kultur geprägt ist und dem kind die kraft und den mut für ein außerordentliches frauenleben gegeben hat.<7p>
sie erzählt über den großvater, über den großvater, der „die wege verschlang und hinter sich eine spur von stieglitzliedern ließ“, und das dorf gründete, in dem rigoberta zur welt kam. sie erzählt großvaters wundervolle geschichten, aber auch vom anbruch einer neuen zeit im dorf chimel, über den fluss, der seinen lauf ändert und über den heiligen berg. eine exemplarische geschichte über eine aufgehobenheit, die kraft gibt, großes zu leisten. leider erschließen sich die dazugestellten schwarz-weiß-bilder nicht so recht; eigentlich hätte, in der form, auf sie verzichtet werden können.
rigoberta menchú / dante liano: das mädchen aus chimel. geb., 58 s., peter hammer verlag, wuppertal 2007, 15,90 euro.
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