| Das meiste habe ich erst später erfahren: 1. Karin ist Malerin, und nicht - jedenfalls keineswegs in erster Linie - Fotografin. (inzwischen ist dies eher umgekehrt; Anm. des Red.; März 2002) 2. Karin und ich sind Nachbarn, fast jedenfalls: sie wohnt zehn Hausnummern (zwei Ecken) weiter in derselben Straße in der Südweststadt. Trotzdem haben wir uns dort nie getroffen, was ich recht genau weiß, weil Karin eine auffallend gutaussehende Frau ist. Was der Autor, also ich, Euch damit sagen will ist, daß es verwirrend war, Karin kennenzulernen; und zwar aus folgendem Grund: eines Tages kam ein großer Briefumschlag bei SWO an, vom Landesgewerbeamt Karlsruhe, dessen Ausstellungsprogramm bekanntlich in SWO präsentiert wird. Drin waren raffinierte Fotos, Quatsch: Fotos von einer Raffinerie, genauer, von der Mineralölraffinerie Oberrhein MiRO.
Karin Kieltsch Diese Fotografien waren von Karin Kieltsch, und das Landesgewerbeamt hat sie geschickt, damit ich sie verwende, um die Ausstellung: "Karin Kieltsch - Raffineriearchitektur aus künstlerischem Blickwinkel" angemessen anzukündigen, was auch geschah.
Auf der Rückseite der Fotos stand Karins Adresse und Telefonnummer; also rufe ich sie an und besuche sie in ihrem Atelier, das unweit von ihrer eigentlichen Wohnung, auch bewohnbar eingerichtet ist.
Karin Kieltsch selbst und die Kunstexpertin Dr. Froitzheim haben ebenfalls Beiträge zu diesem Porträt geliefert: Karin über ihre Arbeit (1987) Dr. Eva-Marina Froitzheim, Stuttgart, über Karin Kieltsch
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