panta rhei- alles fließt “Ein alter Jude hat mir einmal erklärt, daß Wasser und Zeit dieselbe Bedeutung haben.“ So Emil Wachter in einer kurzen Ansprache zur Vernissage seiner Ausstellung “Wasserbilder“ am 20. August 2004 im Fasanenschlößchen in Karlsruhe.
Gleich aus zwei Gründen beginne ich meine Überlegungen über Jürgen Knubben und dessen künstlerische Arbeit mit einem Zitat von Emil Wachter:
"Alles ist im Fluß", 1997, Stahl massiv, ca. 300 x 460 x 150 cm, Installation in der Donau bei Beuron
Big (95 K) auf Klick Erstens ist Jürgen Knubben genauso wie Emil Wachter gelernter Theologe, was ja für die jeweilige künstlerische Arbeit von Bedeutung sein könnte.
Zweitens sind wir in dieser Reihe der Künstlerporträts seit einiger Zeit auf der Suche nach Zusammenhängen zwischen Sprache und Bildender Kunst und konnten mehrfach feststellen, daß die lyrische Sprache mit ihren Metaphern, die wir als “sprachliche Bilder“ verstehen, in gewisser Weise zwischen diesen beiden Welten oder auf dem Weg von der einen zur anderen zu lokalisieren ist.
weiter bitte |