Dialektisch schlau führt uns Hochmuth – der Bildhauer hier als Sprachphilosoph – über die provokative Betitelung zurück zu den Wortbedeutungen: was ist ein Reihenhaus? Eben – eine Aneinanderreihung von Häusern. Diese, jeweils ganz alleine auch existierenden – und auch immer fensterlos völlig verschlossenen - Bauteile reiht er aneinander; fast immer aus Gußeisen und meist unterbrochen von einem Einzelstück aus Holz, dessen Besonderheit noch durch die ergänzte Farbigkeit betont wird. Die ganz eigene Anmutung des Eisens gilt ihm als fertig und wird noch durch farbige Bearbeitung ergänzt – oder in Frage gestellt?
Reihenhaus 1 -06; 2006 Eisen,Blei, Holz; 7x10x5 cm BIG (58 KB) auf Klick Klarheit und Konzentration dieser Skulpturen-Arrangements begeistern und werfen die Frage auf, wie dies möglich ist: was hier so faszinierend wirkt, ist mir zunächst mal gar nicht klar. Die Einfachheit der Form scheint damit zu tun zu haben.
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