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Heiko Pippig: Bild No.10, 2007 Big (93 K) auf Klick Die ersten Bilder von Heiko Pippig, die ich gesehen hatte, gehörten zur Gruppe seiner “Menschheitssstudien“. In diesen sagen wir: “halbgegenständlichen“ Arbeiten , durchweg in Mischtechnik mit Schwerpunkt Acrylfarbe, mischen sich Farbräume, Figur und Raum zu jeweils gewaltigen Gesamteindrücken. Erscheinen auf einem Bild mehrere Personen, so wirken diese voneinander getrennt und doch auf eigentümliche Weise miteinander verbunden. Verletzungen, Hoffnungen, Identitätssuche und Einsamkeit, auch Gewalt, viel Liebe. Diese Kunst lebt: eine tiefe Berührung, die ich noch nicht zu erklären vermag.
Angesichts des sehr konzentrierten Einsatzes von Farben in den Körpern und Köpfen scheint eine psychologisierende Interpretation naheliegend. Die dialektische Verbindung zwischen Innen- und Außenwelt unter Aspekten der Farbenpsychologie wäre dann der Leitfaden für unsere Überlegungen.
Doch ist hier nicht der Platz für eine farbpsychologische Abhandlung, stattdessen wollen wir wie gewohnt streng intuitiv vorgehen.
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