|
Oder die Karlsruher Museumsnacht mit großer Resonanz im Kunstverein (so dass nach kurzer
Zeit das Sushi ausgegangen ist), die ab Januar jeden letzten Freitag im Monat mit einer langen
Nacht bis Mitternacht und einem Medien-Treffpunkt fortgesetzt wird. Andererseits hatte sie
erwartet, daß ihr junge Künstler, die von der Akademie kommen und nirgendwo ein
Forum haben "die Bude einrennen," doch war davon bislang wenig zu spüren. Die gut 50
Atelierbesuche, die sie in knapp einem Jahr in Karlsruhe geschafft, helfen ihr wiederum bei
der Positionsbestimmung des Kunstvereines und bei der Ansprache des Publikums, dem Angelika
Stepken mit gezielten Angeboten entgegenkommen will. Und dann muß sie sich noch auf
die Suche nach Sponsoren machen, denn dem Verein mangelt es an Mitteln.
|
 |
"Aber wir haben kaum mehr zu bieten, als ein Logo in den Publikationen und unsere
Räumlichkeiten," und daraus mußte man erst einmal eine Dramaturgie für ein
effizientes Sponsoring machen. Immerhin: Der Kunstverein hat in jüngster Zeit deutlichen
Mitgliederzuwachs. Kein schlechtes Zeichen nach den Wirren und Problemen der Vergangenheit.
Und: Angelika Stepken hat es schon in den Jazz-Club geschafft. Schließlich wurde sie
in Moers am Niederrhein geboren und dort gab es ein für seine freie Jazz-Szene
berühmtes Festival, das ihr die "Ohren öffnete". Und das ist ja auch ein
Stück (wiedergefundene) Lebensqualität.
Zurück zur Übersicht bitte
|