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Ä g'scheits Salatset hat jeder. Des isch normal. Oft kriegt mer's zur Verlobung
g'schenkt. Oft im doppelten Sinn. Aber auch die, wo ihr Existenz eher mit dem Sammelsurium aus
den Resten von der Mutter a'gfange haben, wie praktisch jeder, der net Bänker oder
Versicherungskaufmann g'lernt hat, b'sitzt ä Salatset. Natürlich passe Schüssel
und Teller net unbedingt zusamme - aber des muß au net sein. In solche Sache isch man
flexibel. Eine Salat-Grundausrüstung isch vor allen Dingen unter praktische
G'sichtspunkte zu sehen. Des braucht mer, und zwar möglichscht ä einfaches, mit
einem hohen Wiedererkennungswert. Wege der Partys mit Nudel- und Kartoffelsalät, obwohl
die mit zunehmendem Alter bedeutend seltener werden. Schließlich will man sein Sach am
End vom Feschd wieder mitheimnemme. 'S kommt halt auch mal vor, daß bei so're
Gelegenheit ebbes hiegeht oder daß einer früher geht und grad dei Salatb'steck
mitnimmt, meistens aus Versehen. Mir isch's ja auch schon passiert.
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Deswegen darf so ä Salatb'steck net zu teuer aussehe oder gar sein, dann hasches g'sehe. Garantiert. Ä eifaches aus Holz isch immer gut; früher gab's die aus der DDR, da ware se noch billig. Heutzutag komme die Holzlöffel aus der Türkei oder aus Fernost, aber dort sind die Löhn inzwische au gestiege.
Ein einfaches aus Plastik innere markante Farb tut's genauso. Beliebt isch rot, Tomaterot, des macht sich gut im grüne Salat, optisch g'sehe. Dann gibt's noch die edlere Ausgaben in angeblich kratzfeschtem Plexiglas miteme bunte Griff. Für bessere Anläß, wenn sich B'such ang'sagt hat. Des muß aber net sein, weil ä Salatb'steck isch ja bloß ä Art Werkzeug. Für den tägliche Bedarf.
Weiter, bitte
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