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Aber wenn viele in der Lüpertz-Klasse so malten wie der Meister, so hat Uwe Lindau den
eigenen Weg gesucht und schnell gefunden. Witz, Ironie, Hintergründiges und Engagement im
Herzen waren seine malerischen und zeichnerischen Waffen (und sind sie immer noch). Zur
Ausstellung im Badischen Kunstverein 1979, noch zu Lindaus Studienzeiten, schrieb Wolfgang
Hartmann: "Es zeichnet sich schon jetzt eine ungewöhnliche Begabung und eine
außerordentliche Originalität der künstlerischen Handschrift ab" und verweist
abschließend auf Lindaus "Welt- und Menschenbild, das der Maler aus seiner eigenen
reichen Imagination heraus immer wieder in Frage stellt." Heute weiß Lindau, was an
der Akademie fehlt:
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"Die müßten ein Seminar anbieten 'Wie gehe ich mit Galeristen
um' oder 'Was passiert in der Kunstszene' - die meisten werden doch übers Ohr gehauen.
Wenn du Bilder aus einer Galerie zurückbekommst, dann fehlen oft 20 Prozent. Das ist
der sogenannte 'Galeristenschwund'. Ein Unding!" schimpft er zu Recht. Mit seiner Galerie in
Karlsruhe, Alfred Knecht, hat er das Problem nicht; aber das sei, wie die bei der unlängst
verstorbenen Galeristin und Malerin Hildegard Burhenne, eher die löbliche Ausnahme.
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