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Vergangene Woche sei K. beigesetzt worden, hub Willi an. Zunächst habe er sich nichts
dabei gedacht, als der sich Sarg beim Transport von der Kühl- zur Leichenhalle
schwabbelig verhalten habe. Willi schob dies auf die lockere Gangart seiner Kollegen, die
kurz vor Feierabend auch schon mal ein, zwei Biere intus haben können. Auch daß
der Sarg in der Kammer die ganze Zeit verschlossen geblieben sei, habe ihn nicht weiter
verwundert. Stutzig sei er erst geworden, als bis unmittelbar vor Beginn der Trauerfeier
noch kein Angehöriger Abschied an K.s Sarg genommen hatte. Entgegen seiner sonstigen
Art und sämtliche Vorschriften mißachtend, habe er dann - neugierig geworden
- in einer unbeobachteten Minute den Sarg geöffnet, um einen Blick auf den
Toten zu werfen.
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Was er gesehen habe, hätte ihm die Sprache verschlagen, erkläre aber die
befremdlichen Umstände. "Der Sarg", sprach Willi, "war bis zur Oberkante gestrichen
voll mit Fleischsalat." Er habe zunächst kräftig durchgeatmet, den Deckel wieder
ordnungsgemäß verschlossen, sich dann doch urplötzlich heftig erbrechen
müssen, so daß ein zufällig anwesender Kollege trotz seines freien Tages
an seiner statt habe einspringen müssen, um den Sarg in die Aussegnungshalle zu
tragen, wo die Orgel bereits die dritte Strophe gespielt habe.
Weiter, bitte
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