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Schwäbisch Gmünd (sv) – Zart-herb nach Wurzel, Borke und Harz von Apfelbäumen – so duftet es vom 8. Juli bis zum 30 Oktober in der Galerie im Prediger Schwäbisch Gmünd. Diesen ganz besonderen Geruch erlebbar macht die Ausstellung „Obstlandschaften“ des Bildhauers Daniel Bräg. Für diese Präsentation fällte der Künstler zu Jahresbeginn auf einer Gmünder Wiese alte Apfelbäume. Das Holz der Bäume baute er zu dicht geschichteten, streng quaderförmigen Stapeln auf. Jeder Stapel ein ganzer Baum. Wie stille Monumente der Natur stehen die Holzsäulen jetzt in der eigens für die Galerie im Prediger entwickelten Rauminstallation. Zusammen mit weiteren Werkgruppen Brägs konzentriert die Schau wichtige Facetten seines künstlerischen Konzepts der vergangenen 20 Jahre.
Eröffnung
Die Ausstellung wird am Freitag, 08. Juli um 19 Uhr von Bürgermeister Dr. Joachim Bläse in Anwesenheit des Künstlers eröffnet. Zum Werk von Daniel Bräg spricht Simone Jung, die Leiterin des Museums Biedermann, Donaueschingen, zur Ausstellung Museumsleiterin Dr. Gabriele Holthuis. Zur Werkschau erscheint ein Katalog (208 Seiten, 35 Euro); die Publikation wird im Rahmen eines Künstlergesprächs am Donnerstag, 22. September, 18 Uhr, vorgestellt.
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