| In ihrer Eröffnungsrede zu Gerhard Sauters aktueller Ausstellung verortet die Kunsthistorikerin Dr. Ursula Merkel die Arbeit Sauters im Umfeld es Abstrakten Expressionismus und der gestisch informellen Kunst der Nachkriegszeit: "In diesen Stilrichtungen erlangten der freie Malprozess und die intuitive, persönliche Geste als unmittelbarer Selbstausdruck zum ersten Mal einen völlig neuen Stellenwert."
o.T., 2005, Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm De facto ungegenständlich, evoziert diese Malerei dennoch Gedanken an Landschaften, an Landschaftsmalerei, die, hier sehr verinnerlicht, schnell in psychologische Bild- und Ideen-Welten weiterführt. Nicht zufällig gelangen wir bald zur Musik, zu der diese Bilder einen Zugang zu bieten scheinen: Denn dies ist eine Verbindung, die auch dem Künstler selbst sehr nahe ist:
“Hommage an Skrjabin“ ist der Titel der nächsten Ausstellung von Gerhard Sauter, die in der Konstanzer Galerie Wesner Anfang Mai 2010 eröffnet werden wird. Alexander Nikolajewitsch Skrjabin war ein russischer Komponist und Pianist; er lebte von 1871 bis 1915.
weiter bitte | |