| PressetextDas zum Thema erarbeitete Kunstprojekt nimmt Bezug zum großen absurden Theater, auf dessen Weltenbühne verschiedene Stücke gleichzeitig an verschiedensten Örtlichkeiten gespielt werden.
Handlungen, Darsteller sind in ihren Funktionen identisch. Austragungsorte sind je nach Regie und wirtschaftlichen Interessen ein ewig sich wiederholendes Stück mit großem Erfolg und Applaus der Akteure.
Die Dummheit Die Daueraufführung seit ewigen Zeiten wechselt in diesem großen Stück nur die Schauspieler. Der Inhalt ist jedem im Unterbewußtsein vertraut, richtig durchschaut aber nur von den Regisseuren der Stücke.
Die Macht Der Schlachthof mit seiner alten bekannten Tradition sowie Funktion gehört in das andauernde große absurde Theaterstück auf der Weltenbühne dazu. Dieses Stück heißt fressen und gefressen werden.
Das Stück ist religions- und gesellschaftlich in unsere selbsterschaffene Wirtschaftliche Hackordnung bestens integriert. Das heißt philosophisch gesehen: so lange noch Tiere geschlachtet werden, so lange wird es in der Menschheit noch Kriege geben und so lange die Tiere aus unserer Religion verbannt sind, wird sich nichts ändern.
Die verschiedenen künstlerischen Arbeitsbeiträge der aktiv Beteiligten an dieser Ausstellung gehen auf diese immer schon aktuelle Thematik und Problematik ein. 04. April 2006, Georg Schalla
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