| "Die Kunst ist nicht für sich selber da, sondern sie dient. Sie dient der Freude (das heißt Gott). Nur damit dient sie notwendig dem Menschen. Beides ist nicht zu trennen.(...)" (Emil Wachter 1950 in seinem unveröffentlichten Tagebuch von 1949/50; zitiert nach "Leben gemalt", S.18). "Bescheidenheit", "sich und seine Sache in den Dienst stellen" - so versteht Emil Wachter offenbar seine Arbeit und sein Leben.
2001 - Emil Wachter wird 80 Jahre alt. Ein Jahr voller Ehrungen, voller Ausstellungen und Termine, für den sehr aktiven Künstler eine Anstrengung - aber auch, so scheint mir, ein Genuß, so viel geehrt und gefeiert zu werden.
Emil Wachter, 1984 Foto © : Felix Wachter, Düsseldorf 2001 - das Jahr, in dem ich Emil Wachter endlich persönlich kennenlerne; im März zeigt die Städtische Galerie eine Serie von Zeichnungen Wachters; von dem leider sehr kurzen Gespräch auf der Pressekonferenz zur Eröffnung bleibt mir der Eindruck eines sehr wachsamen Menschen, der genau zuhört und dann, oft erfrischend ironisch, antwortet. Der Wunsch, von diesem Künstler und seiner Arbeit mehr zu erfahren, ist in diesem Jahr leicht zu erfüllen: schon am 05. April beginnt die nächste Ausstellung Wachters, in der Hirschwirtscheuer in Künzelsau. Dort wird auch das Buch "Leben gemalt", eine Art "künstlerische Biographie" Wachters, vorgestellt.
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