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Der letzte Tanz_Kreativpark Karlsruhe im Kunstportal Baden-Württemberg_Filmprogramm

Kreativpark Karlsruhe im Kunstportal Baden-Württemberg

Georg Schalla: DER LETZTE TANZ

Filmprogramm.

Projektkonzept

Die Welt der Bilder | Kurzfilme bei "Weltentheater"

Im Programm werden Filme gezeigt, die sich mit den Facetten des menschlichen Lebens und Zusammenlebens beschäftigen. Gezeigt wird eine Zusammenstellung unterschiedlicher Kurzfilme von verschiedenen Filmemachern, die sich aus heutiger Sicht mit diesem Thema auseinandersetzen. Die Filme werden von Mai bis August 2007 in insgesamt vier Programmen gezeigt, wobei die Zusammenstellung zu den einzelnen Terminen variiert, sodass es sich für das Publikum auch lohnt, auch ein erneutes Mal im Schlachthof vorbei zu schauen.

Termine der einzelnen Vorführungen:
Samstag, 26. Mai 2007
Samstag, 16. Juni 2007

Ort: Schlachthof Karlsruhe. Beginn: jeweils 20.00 Uhr.

Die Filme:
NiemandsLand (Regie: Alexander Mrazek)
Departure - Mein neuer Film (Regie: Carste Brühl)
Die Ordnung der Dinge (Regie: Finn-Ole Heinrich)
Sugus Y Brandy (Regie: Ander Duque)
Ameson (Regie: Dominik Berg)
Todeskarussell (Regie: Oliver Langewitz)
Schwanensee (Regie: Philipp Hartmann)
Die Wahrheit über das Volk der Mäuse (Regie: Alex Weimer)
END-scheidung (Regie: Marcus Kämpf)
Miss Ion Troja X (Regie: Nadja Verena Marcin)
Saladeheads (Regie: Nadja Verena Marcin)
Herbsttage- Wildefalls (Regie: Caroline Rosenau)
FAUSTRECHT (Regie: Christian Haslecker)
Kastraten und Männer (Regie: Philipp Hartmann)
How do you want it? (Regie: Katrin Gebbe)
Eine neue Theorie (Regie: Eckhardt Krause)
Mammal (Regie: Astrid Rieger)
Auf jeden Fall (Regie: Jasper Beutin)
Der neue Anny (Regie: Peter Leder)
u.a.

Über die Programmhintergründe
Die Wirklichkeit des Menschen ist nichts anderes als seine eigene. Er konstruiert die Welt aus seiner Wahrnehmung heraus, fügt seine sinnlichen Erfahrungen zusammen und erschafft sich so seine Umwelt. Diese individuell konstruierte Umwelt bildet die Welt aber nur in Facetten ab, ein Puzzle, das von jedem Einzelnen stets unterschiedlich zusammengesetzt wird. Die daraus resultierenden, individuellen Wirklichkeiten sind stetigen Veränderungen unterworfen, sodass selbst mit den komplexesten Darstellungsmitteln nur Fragmente eingefangen werden können, die zudem den zeitlichen und räumlichen Grenzen unterworfen sind.

Dies gilt gleichermaßen für die Medien des bewegten Bildes, allen voran die Film- und Videokunst. Dargestellt werden historische Momente, die bereits in ihrer Entstehung Vergangenheit sind, das Gezeigte ist bereits bei der Aufnahme passé und doch wird beim Zuschauer der Eindruck erweckt, dass das, was sich auf der Leinwand abspielt, im Moment passiert, Gegenwart ist. Die Illusion, der wir uns unterwerfen, ist die perfekte Lüge: die perfekte Lüge von Realität. Und doch ist selbst das, was abgebildet ist, nicht einmal aus einer historischen Sicht Realität, sondern einzig und allein ein begrenzter Blick aus der subjektiven Perspektive des Filmemachers.

Doch kann uns diese subjektive Perspektive eindrucksvoll vermitteln, wie der bzw. die Künstler die Realität ihrer Zeit einfangen, wie sich diese subjektiven Wirklichkeiten konstituieren und wie daraus resultierend Rückschlüsse gezogen werden können auf die Kultur, aus der diese Bilder entstammen.

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