Suche swo.de home > - Theater
NEWSLETTER KONTAKT/IMPRESSUM SITEMAP
Web
  
        BILDENDE KUNST
        AKTUELLE AUSSTELLUNGEN
        KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
         
        MUSEEN
        ZKM KARLSRUHE
        MUSEUM RITTER WALDENBUCH
        MUSEUM IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        STAATLICHE KUNSTHALLE KARLSRUHE
        MUSEUM WÜRTH KÜNZELSAU
        WEITERE MUSEEN
         
        STÄDTISCHE GALERIEN
        STÄDTISCHE GALERIE KARLSRUHE
        FRUCHTHALLE RASTATT
        GALERIE IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        ULMER MUSEUM
        WEITERE STÄDTISCHE GALERIEN
         
        VERSCHIEDENE KUNSTINSTITUTIONEN
        ART KARLSRUHE 2012
        MESSE EUNIQUE 2012
        ZKM-MUSEUMSKOMMUNIKATION
        BBK KARLSRUHE
 
       KULTURREDAKTION
       KÜNSTLERINNEN und KÜNSTLER
       KULTURTIPPS PROF ULI ROTHFUSS
       FILMBOARD KARLSRUHE e.V.
       DR. THORSTEN STEGEMANN
       THEATER: CHRISTIAN TEPE
       HARALD SCHWIERS
       VIOLA EIGENBRODT
       KUNSTBÜCHER
        
Christian Tepe über AIDA in Bremen 2

Christian Tepe in der Virtuellen Kulturregion


"AN DER MUSIK VORBEI INSZENIERT"
Unterkühlte „Aida“ zum Musiktheater-Auftakt in Bremen

Mouchtar-Samorais Interesse zielt offenkundig mehr auf die großen Massenszenen – und hier gelingt ihm auch, unterstützt durch die Choreographie von Jacqueline Davenport manch opulentes und verblüffendes Tableau, so der als Opernball präsentierte Triumphakt , mit dem Mouchtar-Samorai die sich hinter der ästhetischen Phantasie vom alten Ägypten verbergenden zeitgenössischen gesellschaftlichen Gruppierungen zu identifizieren trachtet, oder die in kühler Eleganz am Swimmingpool drapierte Fun-Gesellschaft zu Beginn des Nilakts, durch die Mouchtar-Samorai dem Publikum die Exotismen der Oper als projektives europäisches Ideologem über das Andere und Fremde zurückspiegeln will. Zu einer schlüssigen Gesamtperspektive auf das Werk mit seiner zur äußersten Zuspitzung getriebenen Kollision zwischen Liebe und Staatsräson, zwischen individuellen Glücksanspruch und der Herrschaft des gesellschaftlich Allgemeinen über die Menschen wachsen diese interpretatorischen Ansätze indes nicht zusammen, weil auch sie unempfindlich gegenüber dem seelischen Inhalt der Musik bleiben. Die Opernball-Betulichkeit des zweiten Aktes wirkt bieder vor der erschreckenden Monumentalität der Musik. Das negative Freizeitidyll am Swimmingpool zeigt wenig von dem ungeheuren Spannungsaufbau in Verdis vermeintlicher Stimmungmalerei am Anfang des Nilaktes, diesem mystischen Hineinragen der äußeren Natur in die Erregungen der menschlichen Natur. – Die Musik läuft hier, wie so häufig an diesem Abend, ins Leere.

weiter bitte

zurück zur Übersicht bitte


Seite weiter empfehlen
KOOPERATIONS-
PARTNER:
 
 SWO-
  DIENSTLEISTUNGEN
 AKTUELLES




Begegnung
SWO Künstlerinnenporträt über über Marie Madeleine Noiseux

Werben für Kunst-Ausstellungen im SWO | Kunstportal-BW


Kunst für junge Leute
Neuer SWO-Service

SWO-Kunst (daten-) Bank
Alle relevanten Kunst-Ausstellungen in Baden-Württemberg

Unterstützen Sie mit SWO den Gnadenhof e.V.
Unterstützen Sie mit SWO den Gnadenhof e.V.