| bis 07. 01. 2011
Ausstellung Christa Kress: "Klang der Farbe"
Rundgang mit der Künstlerin am Donnerstag, 17. Juni 2010 ab 11 UhrMalerei im Verwaltungsgericht Karlsruhe
Rundgang mit der Künstlerin am Donnerstag, 17. Juni 2010 ab 11 Uhr
Nördliche Hildapromenade 1 (Erdgeschoß und 1. Obergeschoß) Geöffnet: Mo - Fr 7:30 - 16:00 Uhr
Christa Kress: Großes Zeichen", Öl/Leinwand, 120 x 90 cm, 2000 Zu den Arbeiten von Christa Kress:
Eines der auffälligsten Merkmale der Bilder von Christa Kress ist das dynamische Miteinander der leuchtenden, entschieden auftretenden Farben. Alles Farbige auf der Fläche des Bildgrundes ist in Bewegung, und jeder kleinste Pinselstrich trägt zum lebendigen Eindruck der Textur aus malerischen Setzungen bei. Die Dynamik wird fortgesetzt in der Farbwahl: Mit hellem Rot, Blau und Gelb entstehen strarke Kontraste im malerischen Vollzug, in dem auch tiefe Verschattungen und strahlende Helligkeiten eine wichtige Rolle übernehmen. Die Spannung aus bewegtem Pinselduktus und farbigen Kontrasten erfährt eine unerwartete Brechung durch die überraschend kühlen Tonwerte, die Christa Kress in der Mehrzahl ihrer Bilder bevorzugt. Die Ausführung der malerischen Energie mitteilenden Prozesse ist großzügig und auf Weite angelegt, die mühelos auch Bildgrenzen zu überwinden imstande ist, ohne sich indes in Expressivität zu erschöpfen. ...
Nicht von ungefähr ließen sich die Bilder auch mit Begriffen aus der Musik beschreiben, was nicht nur mit der Dominanz der Farbe zusammenhängt... . Mit der Benennung von Farbtönen und -klängen, mit der Wiedergabe farbiger Geschehnisse als harmonische oder dissonante Ereignisse, mit der Bezeichnung von lauten und leisen Akkorden, mit der Darstellung kompositorischer Entscheidungen als rhythmische Struktur auf dem Bildgrund werden letztlich musikalische Erfahrungen aufgerufen, die im Leben der Künstlerin eine wichtige biografische Entsprechung haben.
Zit.: Dorothée Höfert, Kunsthalle Mannheim
Christa Kress im Internet: Website: www.kress.kulturserver.de E-Mail: christa-kress@web.de SWO-Künstlerinnenporträt: Eintauchen in die Weite des Seins
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