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Samstag, das ist für mich ein großer Tag, so'ne Art Feiertag. Nein, mein Auto
wasche ich da nicht - im Gegenteil: gleich nach dem Essen nehme ich ein Bad, zur inneren
Sammlung und Vorbereitung auf das große Ereignis. Wenn ich gut gelaunt bin,
trällere ich noch die Siegeshymne und dann geht's los. Dann putze mich so richtig
raus, mit Kettchen und Ring, nehme ich meinen Schal, den trage ich nur für diesen
Zweck und dann stecke ich mir noch einen Zehner in die Tasche, für'n Bier und 'ne
Wurst in der Pause.
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Die Karte für den Stehplatz habe ich mir schon im Vorverkauf gesichert, weil ich das
Gedränge an der Kasse nicht ausstehen kann. Im Block, in dem ich stehe, also ganz oben,
trifft man immer dieselben. Alles eingefleischte Fans. Da gehört man zusammen; das
spürt man spätestens, wenn die da unten angefangen haben. In der Preisklasse
wird nicht nach sozialer Herkunft gefragt. Da gibt es nur noch eines: Die gemeinsamen
Lieblinge, die lokalen Helden, gegen etwaige Angriffe von außen zu verteidigen. Und
wir stehen geschlossen hinter unserer Mannschaft.
weiter, bitte
(c) Harald Schwiers
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