| Dem (Im engeren Sinne) produktiven Prozeß geht das Entdecken voraus, die Idee, das Sehen: mit geschultem Blick für Details und für das Ganze: dieses Talent hat sie unter anderem im Kunststudium bei dem großen Zeichner Albrecht von Hancke weiterentwickelt.
Sehen im hier gemeinten künstlerischen Sinne ist eben nicht angeboren, sondern eine gelernte Fähigkeit, zu der es Mühe braucht, Begabung und Neugier auch. Selbstkritisches Sehen, das sich seiner eigenen Möglichkeiten und Grenzen bewußt wird oder diese erkennen, thematisieren will. Vor allen Arbeitsmaterialien ist die Fähigkeit des Sehens das Werkzeug des Bildenden Künstlers.
Aus Gehirnströmen entsteht der Text einer e-mail. Technische Parameter (Stromstärke, Lokalität, Frequenz, etc.) werden transformiert zu Sprache, Inhalt.
Elterntafel, Aus dem Zyklus "reflections", 2003, Holz, 20,5 x 20,5 cm, Tusche, geschichtetes Wachs, abwechselnd
Big (72 K) auf Klick Birgit Spahlinger entdeckt, malt, entwirft, entwickelt intuitiv Strukturen; dies können Linien sein, Muster, Formen aller Art. Oft verwendet sie quadratische Holztafeln, die dann mit Wachs, Acryl und Farben und Fotografien und allem, was ihr gerade geeignet erscheint schichtweise weiterentwickelt werden
So ist das Ausgangswerk – sie nennt es Elternobjekt – bereits sehr vielschichtig.
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