| Bert E A KlagAls er beispielsweise am 16. September in meinem Büro saß, setzte sich schon nach dem ersten Händedruck die spielerisch-rhetorische Auseinandersetzung fort, die schon telefonisch begonnen hatte. Wie ein professioneller Schauspieler artikuliert sich Bert Klag: seine rhetorische Treffsicherheit und Stimmodulationen machen ungemein viel Spaß. Als nach einigen Minuten meine Kollegin Veronika hinzukam, brachte diese ob der Präsenz und der Sprachgewalt von Bert Klag kaum mehr ein Wort heraus. Bei der Diskussion sehr ernster Themen wie Kunst und Wahrheit stellt Klag seine ironischen Äußerungen in Frage durch die Herzlichkeit in seinen Augen. Seit wir uns so kennengelernt haben, streiten wir um das letzte Wort und haben dabei viel Spaß.
"Nomadenzelte" Big (59 K) auf Klick 2. These zu Bert E.A. Klag: Bert E.A. Klag ist ein außergewöhnlich herzlicher Mensch. Deshalb ist er sehr ironisch.
Kommen wir nun zu der chronologischen Schiene, mit der ich ja meistens versuche, Systematik und Übersicht zumindest zu suggerieren (Euch, liebe LeserInnen und v.a. auch mir selbst).
Nun denn: am 13. oder 14. September ruft mich Bert E.A. Klag an, und erzählt seltsame Dinge wie etwa, daß er den Auftrag habe, "mich zu knacken". Nach und nach stellt sich heraus, daß er im November in der Galerie Brötzinger Art in Pforzheim eine Ausstellung plant und diese - wie es sich gehört - natürlich in der Virtuellen Kulturregion per Preview vorangekündigt werden soll. Die Vereinschefin der Brötzinger Art also hat ihn auf mich angesetzt. Das Gespräch endet mit der Vereinbarung, daß er uns am 16.09. besucht. (siehe oben).
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