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art Karlsruhe 2006 im Kunstportal Baden-Württemberg

Art Karlsruhe 2006 im Kunstportal Baden-Württemberg


www.art-karlsruhe.de

art KARLSRUHE im Kunstportal Baden-Württemberg

Nachlese: Bilanz der art KARLSRUHE 2006

Die Kunstmesse hat sich etabliert. Erstmals über 30.000 Besucher.

Mit einem weiteren Anstieg der Publikumszahlen ist am Sonntagabend die art KARLSRUHE 2006 zuende gegangen. Knapp 31.900 Besucher wurden auf der viertägigen Kunstmesse in den Karlsruher Messehallen gezählt. Bereits im Vorjahr waren rund 29.000 Menschen zur art KARLSRUHE gekommen, die erstmals 2004 ausgerichtet wurde und damals auf Anhieb etwa 20.500 Gäste zählte.
"Die art KARLSRUHE hat sich etabliert und ihre Position auf dem deutschen Kunstmarkt gefunden“, bilanzierte Gerald Böse, Sprecher der Geschäftsführer der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. „Die deutliche Qualitätssteigerung, die wir uns für 2006 vorgenommen haben, ist uns gelungen. Das ist vom Publikum honoriert und von allen Ausstellern bestätigt worden.“ Mit Blick auf die große Anzahl von Ausstellern, die mit Werken der Klassischen Moderne zur art KARLSRUHE gekommen waren, stellte sein Kollege Claus Hähnel fest: „In Karlsruhe liegt die Heimat der Klassischen Moderne.“

Erfolg für die Klassische Moderne
Die Klassische Moderne war auf der art KARLSRUHE 2006 besonders prominent vertreten. Die Verkaufbilanzen gaben der Entscheidung der Messe recht, sich in diese Richtung zu bewegen. So wurden hochpreisige Arbeiten von Julius Bissier, Otto Dix, Erich Heckel, Karl Hofer und Hermann Max Pechstein verkauft. Die Preise für diese Werke der Spitzenklasse bewegten sich zwischen 100.000 und 500.000 Euro.

Die Galerie Rieder, München, die zum ersten Mal an der art KARLSRUHE teilnahm, verkaufte auf Anhieb ein Bild von Karl Hofer an eine bedeutende Privatsammlung. Auch Hans Maulberger, München, ebenfalls zum ersten Mal als Aussteller auf der art KARLSRUHE vertreten, war mit dem Umsatz zufrieden. „Das war ein gelungener Start. Wir haben unter anderem Arbeiten von Emil Schumacher und Rolf Cavael verkauft und kommen nächstes Jahr in jedem Fall wieder.“

Gute Geschäfte in Karlsruhe
Aber auch Werke der zeitgenössischen Kunst fanden ihr Publikum und ihre Käufer auf der art KARLSRUHE. „Wir haben hier vom Eröffnungsabend an sehr gute Geschäfte gemacht“, freute sich beispielsweise Kuno Schlichtenmaier, Grafenau/Stuttgart. Der Galerist, der das erste Mal auf der art KARLSRUHE als Aussteller dabei war, konnte nicht nur ein Schlüsselwerk von Emil Schumacher aus dem Jahr 1959 für 48.000 Euro verkaufen, sondern auch viele Arbeiten seiner jungen Künstler. „Hier ist ein guter Biss. Wir konnten viel anbahnen – auch was junge, zeitgenössische Kunst angeht. Mir gefällt die Neugierde des Publikums gerade in dieser Hinsicht hier in Karlsruhe“, resümierte Kuno Schlichtenmaier. Eine äußerst erfolgreiche Bilanz konnten auch Albert Baumgarten und Erhard Witzel, Freiburg/Wiesbaden ziehen, die mit einem Gemeinschaftsstand auf der art KARLSRUHE vertreten waren. Sie haben vom Eröffnungsabend an viele rote Punkte geklebt und für etwa 60.000 Euro verkauft, unter anderem Skulpturen von Walter Moroder sowie Arbeiten von Erwin Gross, Ottmar Hörl und Fritz Klemm. Am meisten freuten sich Baumgarten und Witzel darüber, dass 60 Prozent ihrer Käufer auf der art KARLSRUHE 2006 Neukunden waren. „Wie haben glänzende neue Kontakte aufbauen können und sind sehr zufrieden mit der Messe“, lautete denn auch ihr einhelliges Urteil. Gute Stimmung herrschte auch bei Edwin Vömel, Düsseldorf, der unter anderem kinetische Arbeiten des Bildhauers Jörg Wiele zeigte. Über Aufträge im Wert von etwa 200.000 Euro konnten er und sein Künstler sich bereits in den ersten beiden Tagen freuen.

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