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“Sein ganzes Leben lang war er Fischer gewesen, hatte mit der Kraft seiner Schultern und mit seinem Bauch als Gegengewicht die Netze eingeholt, und gestorben war er, wie er geboren wurde: auf dem Fluß.“ (T. Coraghessan Boyle; World’s End)
Ein ganzes Leben in einem einzigen Satz. Mit dieser haarsträubenden Geschwindigkeit kann Boyle, der in diesem Punkt an Kleist erinnert, schreiben aus einer Fülle an Erzählstoff, die unendlich zu sein scheint und daher dieses Tempo verlangt.
ohne Titel, 2002 Eisen, 12 x 12 x 8,5 cm Big (57 K) auf Klick Armin Göhringers Skulpturen dagegen strahlen Ruhe aus, scheinen mir aber ihre Kraft aus einer ähnlichen Fülle zu schöpfen – aus der ganzen Natur vielleicht, aus der sie auch unmittelbar ihr Material beziehen. Lyrisch erscheinen mir einige von Göhringers Skulpturen; andere wie bildgewordene Erzählungen, Lebensgeschichten vielleicht.
Der Zusammenhang zwischen Bild und Sprache interessiert mich schon lange und wir wollen versuchen, anhand der Kunst von Armin Göhringer hierüber nachzudenken.
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