| das Leben als konkrete Verwandlung
Konkrete Verwandlungen – Alfred Haberpointner Ausstellung im Museum Würth, Künzelsau vom 24.01. bis 06.06.2004 Wer würde bei dem Ausstellungstitel "konkrete Verwandlungen" nicht an Franz Kafkas berühmte "Verwandlung" denken?
Ähnlich vielleicht, wie sich Gregor Samsa fühlte, als er als Insekt erwachte, fühlt sich als in einer anderen, fremden Welt derjenige, der in diesen Tagen die Ausstellungsräume des Museums Würth in Künzelsau betritt. Fremd, aber auf Anhieb auch wunderschön. Märchenhaft im angenehmen, schönen Sinne.
Die Skulpturen, meist aus Holz, manchmal auch aus Metall, erinnern an alles mögliche; organisch wirkt vieles, manches auch zu Reinbeißen.
"Viele der Formen Haberpointners sind im Ansatz geometrisch: Kegel, Kugel, Zylinder, Oval, Würfel. Letztendlich aber entbehren sie jeder mathemtischen Strenge, erinnern vielmehr an artifizielle Organismen, deren Umrisse wiederum durch die extreme Bearbeitung der Oberfläche inn malerischer Auflösung begriffen sind. Die Textur der Skulpturen hat im Werk Haberpointners ieine zentrale Bedetung: behauen, geschlagen,gehackt, gebrannt – entfaltet sie ihre Aura und verweist gleichzeitg auf einen konkreten Prozess. Mit ihr wird der künstlerische Eingriff ablesbar, der sich vom handwerklichen absetzt." C.Sylvia Weber und Sonja Klee im Vorwort zu Ausstellungskatalog Seite 6/7) Eine Ausstellung mit Humor und mit großem Ernst, der nicht weniger präsent ist:
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